Bettina Kendlbacher hat am zweiten Tag der Dressur-Weltmeisterschaft in Aachen eine gelungene Vorstellung gezeigt. Die Steirerin und Broadmoars Don Alfredo AWÖ wurden im Grand Prix mit 69,084 Prozent bewertet und sorgten damit für das nächste solide österreichische Ergebnis. Am Nachmittag komplettiert Peter Gmoser (B) mit Dante’s Daiquiri um 15:25 Uhr das rot-weiß-rote Quartett.
Kendlbacher zeigte mit „Fredi“ vor der beeindruckenden Kulisse in Aachen eine weitgehend sichere Runde. Besonders in den Seitengängen und Wechseln konnte das Duo Akzente setzen. Lediglich im Schritt machte sich die besondere Atmosphäre bemerkbar. „Ich bin unfassbar stolz und sehr dankbar. Die Zickzack-Passage, die Einer- und Zweierwechsel und auch die Traversalen im Trab haben sich richtig gut angefühlt. Es waren heute viele Highlights dabei. Im Schritt war Fredi etwas aufgeregt, da hat man schon gemerkt, wie viel Publikum hier im Stadion ist. Aber man sieht auch, dass wir an der Piaffe gearbeitet haben. Ich bin sehr froh und happy, wie wir das heute gemeistert haben“, bilanzierte Kendlbacher im Gespräch mit EQWO.net.
Für die Steirerin war der Auftritt in Aachen auch deshalb besonders, weil die vergangenen Monate nicht immer einfach gewesen waren. Nach dem Weltcupfinale in Texas hatte sie bewusst versucht, den Druck etwas herauszunehmen und ihre Turnierplanung anzupassen.
Bereits am Dienstag hatte Felicita Simoncic (W) mit Four Legends KS für einen starken österreichischen WM-Auftakt gesorgt. Das Duo erzielte mit 70,730 Prozent eine persönliche Bestleistung. Ulrike Prunthaller (ST) und Fleur TSF wurden bei ihrem ersten gemeinsamen Senioren-Championat mit 68,665 Prozent bewertet.
Als vierter und letzter österreichischer Starter im Grand Prix geht am Mittwochnachmittag Peter Gmoser (B) mit Dante’s Daiquiri um 15:25 Uhr ins Viereck.






